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Alkoholfreies Bier hat sich von einer ergänzenden Sortimentsoption zu einer eigenständigen Wachstums- und Zukunftskategorie im Biermarkt entwickelt. Während der klassische Bierabsatz unter Druck steht, gewinnen alkoholfreie Biere in Produktion, Handel und in der Wahrnehmung der Konsumenten weiter an Bedeutung. Für Brauereien, Getränkehersteller, Abfüller und Gastronomiebetriebe entsteht daraus eine klare Chance: Alkoholfreies Bier nicht nur verfügbar zu machen, sondern als hochwertiges Ausschankerlebnis im Mehrweg-Edelstahl-KEG professionell zu führen.
Der Getränkemarkt zeigt eine klare Dynamik: So wurden in Deutschland im Jahr 2025 rund 750 Millionen Liter alkoholfreies Bier hergestellt, was einem Zuwachs von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit hat sich die Produktion innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte mehr als verdoppelt. Alkoholfreie Biere und Biermischgetränke erreichen inzwischen einen Anteil von rund 11 Prozent am gesamten Bierkonsum. Jeder neunte Liter Bier, der in Deutschland getrunken wird, ist alkoholfrei. Auch im Handel wächst die Kategorie weiter: Alkoholfreie Biere und Biermischgetränke überschritten 2025 erstmals die 10-Prozent-Marke beim Umsatz.1 Gleichzeitig bleibt der klassische Biermarkt unter Druck. Alkoholfreies Bier ist somit kein Nice-to-have mehr, sondern ein zentraler Wachstumstreiber der Branche.
[1] Pressemeldung „Deutscher Brauer-Bund zieht Bilanz zum „Tag des Deutschen Bieres““, 22.4.2026
„Alkoholfreies Bier ist heute viel mehr als nur ein Pflichtangebot auf der Getränkekarte. Es steht für Wahlfreiheit, Vielfalt und zeitgemäßen Biergenuss. Entscheidend ist jetzt, die Kategorie auch beim Ausschank professionell weiterzudenken“, sagt Oliver Evering, Vertriebsleiter bei SCHÄFER Container Systems. „Mit unseren Mehrweg-Edelstahl-KEGs bieten wir eine bewährte Infrastruktur für Qualität, Kreislaufwirtschaft und eine praxistaugliche Gebindelogistik.“
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Für Brauereien und Abfüller eröffnet alkoholfreies Bier im KEG zusätzliche Absatz- und Markenräume. Die Kategorie überträgt bestehende Braukompetenz, Markenstärke und Qualitätswahrnehmung auf alkoholfreie Sortimente. Dadurch werden starke Biermarken in neuen Konsumanlässen sichtbar. Alkoholfreies Bier wird somit zu einem strategischen Baustein, um das Portfolio breiter aufzustellen und auf veränderte Konsumgewohnheiten zu reagieren.
Der Einstieg stellt dabei keine grundsätzliche Infrastrukturhürde dar. In vielen Fällen lassen sich bestehende Abfülllinien und etablierte Prozesse weiter nutzen. Entscheidend sind eine klare Sortimentsstrategie, verbindliche Qualitätsstandards und eine überzeugende Marktkommunikation. Alkoholfreies Bier sollte nicht defensiv als Alternative, sondern als eigenständiges Angebot für modernen, selbstbestimmten Biergenuss präsentiert werden.
Im Mehrweg-Edelstahl-KEG wird alkoholfreies Bier für Brauereien und Abfüller zusätzlich im Außer-Haus-Markt sichtbar. Der Fassbier-Ausschank schafft eine Premium-Wahrnehmung, die über reine Verfügbarkeit hinausgeht. So können Marken ihre Präsenz in Gastronomie, Eventgeschäft und weiteren Ausschankkonzepten ausbauen und alkoholfreie Sortimente stärker in erlebbare Konsumanlässe integrieren.
Gleichzeitig unterstützt das KEG-Branding den professionellen Markenauftritt: Individuell gestaltete KEGs machen Marken sichtbar und erleichtern zugleich die eindeutige Unterscheidung zwischen alkoholhaltigem und alkoholfreiem Bier. Farben, Kennzeichnungen, Logos oder Designs unterstützen die Zuordnung einzelner Produktlinien in Logistik, Lagerung und Ausschank. So reduziert klares Branding Verwechslungsrisiken und stärkt gleichzeitig den Markenauftritt entlang des gesamten Getränkekreislaufs.
Auch für die Gastronomie wird alkoholfreies Bier immer relevanter. Gäste erwarten heute eine Auswahl, bewussten Genuss und gleichwertige alkoholfreie Optionen. Alkoholfreies Bier ist somit nicht mehr nur eine Ergänzung der Getränkekarte, sondern ein sichtbarer Ausdruck moderner Gastlichkeit.
Frisch gezapftes alkoholfreies Bier bietet einen klar wahrnehmbaren Mehrwert gegenüber der Flasche: Es wirkt hochwertiger, frischer und ist stärker in das gastronomische Erlebnis eingebunden. Gerade in einem Marktumfeld, in dem das Preis-Leistungs-Verhältnis vermehrt hinterfragt wird, zählt nicht allein die Verfügbarkeit, sondern der Wert im Glas. Der Ausschank aus dem KEG macht Qualität, Frische und Erlebnis für die Gäste unmittelbar sichtbar.
Alkoholfreies Bier vom Fass wertet so die Getränkekarte auf, schafft zusätzliche Konsumanlässe und macht bewussten Genuss selbstverständlich verfügbar. Für Betriebe, die jüngere Zielgruppen, vielfältige Getränkekonzepte und moderne Besuchsanlässe ansprechen möchten, wird alkoholfreies Bier im KEG somit zu einem Differenzierungsmerkmal. Es ermöglicht Wahlfreiheit, ohne Gäste aus dem gemeinsamen Biermoment auszuschließen.
Zugleich lässt sich das Angebot in bestehende Betriebslogiken integrieren. Dabei sind passende Gebindegrößen, eine klare Rotationsplanung, durchgängige Kühlung und verlässliche Hygieneroutinen entscheidend. So wird alkoholfreies Bier im Ausschank zu einer planbaren, hochwertigen Option auf der Getränkekarte.
Die praktische Umsetzung im Ausschank bleibt eine zentrale Herausforderung. Viele Marktteilnehmer verbinden mit alkoholfreiem Bier vom Fass noch immer Fragen zu Hygiene, Standzeit, Kühlung und Rotation. Diese Aspekte sind jedoch keine Gegenargumente, sondern lösbare Praxisfragen. Mit passenden Gebindegrößen, klaren Routinen und einer professionellen Ausschanklogistik lässt sich alkoholfreies Bier im KEG sicher und hochwertig handhaben.
Insbesondere kleinere Gebinde können dabei helfen, Rotation, Standzeit und Frische besser miteinander zu verbinden. Über den KEG-Service von SCHÄFER Container Systems lassen sich vorhandene Edelstahl-Mehrweg-KEGs herstellerunabhängig auf kleinere Volumina umrüsten, beispielsweise von 50 Litern auf 30 oder 20 Liter. So können Brauereien und Abfüller einen Teil ihres bestehenden KEG-Bestands weiter nutzen, anstatt vollständig in Neuanschaffungen zu investieren.
Damit ergibt sich für Brauereien und Abfüller ein pragmatischer Weg, um alkoholfreie Sortimente im Fass aufzubauen und gleichzeitig Bestände, Prozesse und Nachhaltigkeitsziele im Blick zu behalten. Für die Gastronomie erleichtern kleinere Gebinde die Integration in bestehende Betriebsabläufe, da sie eine schnellere Rotation unterstützen, Standzeiten reduzieren und dabei helfen, Frische und Hygienesicherheit im Ausschank besser zu steuern.
Zur praktischen Umsetzung stellt SCHÄFER Container Systems einen Hygieneleitfaden für den Ausschank von alkoholfreiem Bier bereit. Dieser bündelt relevante Faktoren wie Kühlung, Standzeit, Reinigung, sensible Kontaktpunkte, Dokumentation und Betriebsroutinen. Ziel ist ein klarer Orientierungsrahmen für einen sicheren und hochwertigen Ausschank sowie eine fachliche Antwort auf die verbreitete Sorge, dass alkoholfreies Bier im Fass nicht zuverlässig funktioniert.
„Die eigentliche Hürde liegt häufig nicht in der Nachfrage, sondern im Vertrauen in die Ausschankfähigkeit“, sagt Oliver Evering. „Wer alkoholfreies Bier im KEG erfolgreich etablieren möchte, braucht Marktverständnis, eine passende Gebindelogik und sauber definierte Betriebsstandards. Genau dafür liefern wir Erfahrung, Service und langlebige Mehrweglösungen.“
Alkoholfreies Bier steht beispielhaft für eine breitere Entwicklung im Getränkemarkt. Die Grenzen zwischen den klassischen Biersegmenten einerseits und alkoholfreien Getränken, Softdrinks, Wasser, Cider, Tee, Kaffee sowie weiteren Ausschankkonzepten andererseits werden durchlässiger. Dadurch ergeben sich für Brauereien, AfG-Hersteller, Getränkeabfüller, Caterer und Eventanbieter zusätzliche Möglichkeiten, Getränke professionell, nachhaltig und hochwertig im Mehrwegsystem anzubieten.
Mehrweg-Edelstahl-KEGs schaffen dafür eine belastbare Gebindebasis. Sie unterstützen Kreislaufwirtschaft, Getränkesicherheit, Hygiene, effiziente Logistik und individuelle Markenpräsentation. Im Vergleich zu Glasflaschen bieten Edelstahl-KEGs zusätzliche Vorteile in Transport und Handling: Sie sind robust, bruchsicher, stapel- und transportfähig und damit besonders geeignet für professionelle Logistikprozesse im Außer-Haus-Markt. Zudem lassen sich KEGs effizient reinigen, wiederbefüllen und erneut in den Getränkekreislauf zurückführen. Das unterstützt kurze Umläufe, standardisierte Prozesse und eine praxistaugliche Mehrweglogik.
Gleichzeitig gewinnt die Mehrwegfähigkeit von Getränkegebinden sowohl regulatorisch als auch strategisch an Bedeutung. Die europäische Verpackungsverordnung PPWR erhöht den Druck auf die Branche, Verpackungs- und Gebindelösungen stärker unter den Gesichtspunkten Wiederverwendung, Recyclingfähigkeit, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft zu bewerten. Langlebige, wiederverwendbare und vollständig recycelbare Mehrweg-Edelstahl-KEGs bieten hier eine zukunftsfähige Grundlage für professionelle Ausschankkonzepte.
Das Whitepaper „Alkoholfreies Bier im KEG“ inklusive eines Hygiene- und Betriebsleitfadens zeigt, wie Brauereien, Abfüller und Gastronomiebetriebe alkoholfreies Bier strategisch einordnen, passende Gebindekonzepte entwickeln und den Ausschank mit klaren Standards für Kühlung, Reinigung, Standzeit, Rotation und Qualität sicher umsetzen können.
Ergänzend ordnet das Whitepaper „Druck im Gebinde“ zentrale Anforderungen an moderne Getränkegebinde ein. Es betrachtet Gebindelogik, Produktsicherheit, Mehrwegfähigkeit und professionelle Ausschankprozesse auch mit Blick auf die PPWR.